Canna Kalium (K20%), 1L

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 Canna  Kalium (K20%), 1L

Kalium Mangel

- Anfangs sieht man eine gesunde, dunkelgrüne (!) Pflanze mit leichtglänzenden Blättern, welche später matt werden.
- Die Pflanzen sind oft stärker verzweigt, die Stengel bleiben mager.
- Die Blattspitzen der jungen Blätter bekommen graue Ränder, werden später nekrotisch rostbraun und rollen sich verdorrt auf.
- Das Blatt verfärbt sich vom Rand zum Nerv hin gelb und bildet nekrotische (rostbraune) Flecken aus.
- Das Blatt verdreht/rollt sich radial an der Spitze, ganze Blatteile werden nekrotisch, rollen sich weiter auf bis schließlich das ganze Blatt abfällt (zuerst die älteren Blätter).
- Bei einem starken Mangel bekommt die Pflanze ein mattes, ungesundes Aussehen mit einer stark gehemmten Blütenbildung.

Allgemeine Informationen über Kalium

Kalium kommt in der ganzen Pflanze vor. Es wird für alle Aktivitäten in der Pflanze benötigt, die mit (Wasser) Transport und dem Öffnen und Schließen der Hauptporen zu tun haben. Außerdem sorgt Kalium für die Stabilität und Qualität 1 der Pflanze und steuert viele andere Prozesse, wie etwa den Kohlenhydrat-Haushalt.

Schon die Römer und Etrusker reicherten Ihre Böden mit Kalium an, indem sie die vorhandene Vegetation abbrannten. Diese Form des Raubbaus fand in den letzten Jahrhunderten auf der ganzen Welt statt und hatte eine gewaltige Bodenerosion zur Folge. Noch bis in die dreißiger Jahre wurde in den Niederlanden eine Mischung aus Holzasche und Stallmist als Kaliumdünger ausgebracht.

Kalium ist ein weiches, silberweißes Metall, das in reiner Form sehr heftig mit Wasser und Luft reagiert. Vor 300 Mio. Jahren sind Minerale wie Kalium, Natrium und Magnesium durch Bodenerosion in den Meeren aufgelöst worden. Das Meerwasser verdunstete und lies die kristallisierten Salze zurück. So entstanden Salzformationen im Elsas und im Südwesten Deutschlands, aus denen um die Jahrhundertwende Kochsalz abgebaut wurde. Das überflüssige Kalisalz wurde in den Rhein abgeleitet. Dank dem Aufschwung der anorganischen Dünge-Stoffe werden jetzt in diesen Bergwerken neben Kochsalz und Kalium auch noch andere Mineralien wie Magnesium, Schwefel (Magnesium-sulfat), Phosphor und Bor gewonnen.

Die Mangelerscheinungen:

Bei Kaliummangel wird die Verdunstung gebremst. Dadurch erhöht sich die Blattemperatur so sehr, daß die Zellen verbrennen. Dies tritt vor allem an den Blatträndern auf, da dort das meiste Wasser verdunstet. Manspricht dann von der Ränderkrankheit. Abgestorbene Blattränder können jedoch auch durch zu geringe Luftfeuchtigkeit oder Salzverbrennungen auftreten. Aufgrund der äußeren Symptome kann man dann keinen eindeutigen Kaliummangel feststellen. Im Allgemeinen aber kann man sagen, daß Mangelerscheinungen auftreten wenn etwa 10% eines Elements im Pflanzengewebe fehlen. Diese Mängel werden oberirdisch durch Farbveränderungen und Abster-beerscheinungen (Nekrose) sichtbar.

Der chronologische Verlauf eines Kaliummangels

- Anfangs sieht man eine gesunde, dunkelgrüne (!) Pflanze mit leichtglänzenden Blättern, welche später matt werden.

- Die Pflanzen sind oft stärker verzweigt, die Stengel bleiben mager.

- Die Blattspitzen der jungen Blätter bekommen graue Ränder, werden später nekrotisch rostbraun und rollen sich verdorrt auf.

- Das Blatt verfärbt sich vom Rand zum Nerv hin gelb und bildet nekrotische (rostbraune) Flecken aus.

- Das Blatt verdreht/rollt sich radial an der Spitze, ganze Blatteile werden nekrotisch, rollen sich weiter auf bis schließlich das ganze Blatt abfällt (zuerst die älteren Blätter).

- Bei einem starken Mangel bekommt die Pflanze ein mattes, ungesundes Aussehen mit einer stark gehemmten Blütenbildung.

Ein Mangel kann entstehen durch:

- Zu wenig oder falsche Düngung.

- Zucht auf kaliumfixierenden Böden

- Zuviel Kochsalz (NaCl) in der Wurzelumgebung.

Was tun?

- Fragen Sie Ihren Fachhändler um Rat. Er ist spezialisiert auf die Pflanzenzucht und hat die richtigen Produkte für die Gesundheit Ihrer Pflanzen parat. Qualitätsdünger enthält in jedem Fall ausreichend Kalium!

- Falls der EC-Wert im Boden oder im Substrat zu hoch ist, sollte man mit klarem Wasser spühlen.

- Man kann auch selber Kalium hinzufügen. Am einfachsten macht man dies auf anorganischem Weg, indem man 5-10 Gramm Kalisalpeter in 10 Liter Wasser auflöst. Bei saurem Boden kann man Kaliumbikarbonat oder Kalilauge hinzufügen (5 ml auf 10 Liter Wasser).

- Man kann Kalium auch organisch, mittels einer wässrigen Lösung aus Holzasche5, Hühnermist oder Treibmist hinzufügen (Vorsicht Verbrennungsgefahr!). Es sind auch Traubenextrakte mit hohem Kalium gehalt im Handel.

Wiederherstellung

Kalium wird schnell und leicht von der Pflanze aufgenommen. Eine Verbesserung des Zustandes nach der Zugabe von Kalium ist bei Hydrozucht schon nach wenigen Tagen zu beobachten. Bei Erde ist dies von der adsorbierenden Wirkung des Bodens abhängig. Hier kann unter Umständen eine höhere Dosierung nötig sein. Kalium-Ergänzung durch Blattdüngung wird nicht empfohlen.

Extra Informationen

- Eine zu hohe Kaliumdosis kann zu Salzschäden, Kalzium- und Magnesiummangel, sowie einer Übersäuerung der Wurzelumgebung führen!

- Ein höherer Kaliumgehalt im Boden macht die Pflanzenzellen resistenter gegen Schimmel und Bakterien.

- Durch die Umgebungstemperatur und die Strahlung der Lampen, oder der Sonne, kann die Blattemperatur stark ansteigen. Blattemperaturen über 40 Grad können das Wachstum der Pflanze gefährden, da dann Eiweisverbindungen in den Zellen aufgebrochen werden. Dank der Verdunstung wird das Blatt gekühlt. Allerdings kostet das Energie. Etwa 70% der Eigen-energie der Pflanze werden dafür aufgewendet.

- Humus- und lehmhaltige Böden haben eine stark Mineralbindende Wirkung und puffern vor allem Kationen wie Kalium. Dadurch stehen zeitweise ein Teil der Nährstoffe nicht zur Verfügung. In Anbetracht des relativ kurzen Lebenszyklus von schnell wachsenden Pflanzen können dadurch Probleme entstehen.

- Natrium hemmt die Kaliumaufnahme. Natrium reichert sich leicht in der Wurzelumgebung an, da die Pflanze nur wenig davon benötigt. Ein hoher Salzgehalt kann durch ungeeignetes Gieswasser, Rezirkulationssysteme, erwärmte Böden, falschen Dünger und/oder Mist entstehen.

- Holzasche enthält einige PH-erhöhende Mineralien wie Kalium (K2CO3), Kalzium und Magnesium. Asche ist, speziell auf sauren Böden, ein geeigneter Dünger.

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